Arno Draschba

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Arno Draschba stellt sich vor

Arno Draschba, geboren 1954,
Ingenieur der Nachrichtentechnik, wohnt in Heikendorf.

Schon vor dem Renteneintritt habe ich mich für die menschliche Wahrnehmung und ihre Begrenzungen interessiert. Da ich seit über 50 Jahren fotografiere, fand ich 2015 eine für mich neue Ausdrucksmöglichkeit in der Bildbearbeitung.

Begonnen mit maritimen und im Kieler Umland entstandenen Motiven und nach ersten Ausstellungen, war mir klar, dass es dabei keine Grenzen für die eigenen Kreativität gibt. Meine Intention ist, die Relativität von allem, was ich sehe, bildlich darzustellen.

Die Natur zeigt uns z.B. Farbverläufe, von denen wir meinen sie seien künstlich erzeugt. So gesehen ist die Natur mein Vorbild und ein interessiertes Publikum, nimmt diese Grenzüberschreitung und deren Reiz wahr. Daraus entwickelt sich eine Resonanz und eine neue Wahrnehmungsmöglichkeit von bekannten Objekten oder auch Dingen, die es so eigentlich gar nicht gibt.

Wenn ich die Aussage nachvollziehe: „mein Sehen beeinflusst mein Denken und mein Denken beeinflusst, wie ich sehe“, dann sehe ich bei Allem genauer hin und dadurch bewusster. Durch eine andere Sichtweise auf Bekanntes wird das normale Schubladendenken gelockert z.B.: „Ein Baum hat so auszusehen und eine Stadtansicht so.“

Durch das Ausloten dieser anderen Sinneseindrücke ergeben sich Freiräume und die Möglichkeit seine Umgebung mal ganz anders zu sehen. Es ist wie ein Perspektivwechsel, der auch völlig neue Erkenntnisse erschließen kann.

https://magic-colour.de